Trockene Räume durch Wärmeschutz

Trockene Räume durch Wärmeschutz

Gesund und schadenfrei bauen

Schon eine relative Luftfeuchte von 80 Prozent an Oberflächen reicht für das Wachstum von Schimmelpilzen aus. Ist die Innenseite von baulichen Außenteilen kühler als die Raumtemperatur, kann aus der wärmeren vorbeistreichenden Luft Feuchtigkeit kondensieren. Aufgabe der Wärmedämmung ist es, die Temperaturdifferenz so niedrig wie möglich zu halten. Galten in den 50er bis 70er Jahren noch geringere Mindestanforderungen an den Wärmeschutz, so kann dieser an Bestandsgebäuden durch energetische Sanierungen an den heutigen Standard angepasst werden. Verzichtet man auf die „Nachrüstung“ mit Wärmedämmung und will Schimmelpilz vermeiden, muss regelmäßig gelüftet werden. Der regelmäßige Luftaustausch verursacht jedoch höhere Heizkosten. Anders mit einer auf das Gebäude angepasste Wärmedämmung: Der Energieverbrauch sinkt genauso wie das Bauschadensrisiko.

Wärmeschutz spart Energie

Gerade die Bauteile, die Wärme leiten, bringen Wärmeverluste. Gemessen wird die thermische Qualität mit dem U-Wert: Heutige, gut gedämmte Außenwände erreichen einen U-Wert von 0,1 und 0,3 W/m²K. Damit die Wärmedämmung auch optisch attraktiv ist, werden derzeit hocheffiziente Dämmstoffe entwickelt, die auch bei geringeren Querschnitten eine hohe Dämmwirkung erzielen.

Lüften für ein gesundes Raumklima

Regelmäßiges Lüften sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit aus den Räumen entweicht und frische Luft hineinkommt. Um Bauschäden und einen zu hohen unkontrollierten Luftwechsel zu verhindern, ist eine luftdichte Gebäudehülle notwendig.

Eine gute Lösung sind ventilatorgestützte Lüftungssysteme. Sie stellen den notwendigen Luftaustausch unabhängig von Wetter und Nutzeraktivität sicher und senken mit einer Wärmerückgewinnung die Lüftungswärmeverluste drastisch.

PDF Download Ausgabe 3 "Trockene Räume durch Wärmeschutz"

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