Wer nicht mitmacht, ist draußen

BIM

Wer von Digitalisierung im Baugewerbe spricht, denkt heute nicht nur an das Internet. Denn viele Unternehmen verfügen über eine ansprechende Website, eine informative Social Media Präsenz oder über die eine oder andere nützliche App. Doch die Digitalisierung geht weit über die bisherige, teils einseitige Kundenkommunikation hinaus.

Die Digitalisierung macht unser Leben einfacher, schneller und effizienter. Immer mehr Unternehmen setzen digitale Hilfsmittel ein, um beispielsweise die Effizienz von betrieblichen Prozessabläufen zu steigern. Aber nicht jeder begrüßt diesen Wandel mit offenen Armen. Während für die einen Facebook und Co. unverzichtbar geworden sind, blicken andere wiederum eher skeptisch auf die Digitalisierung und das „Neuland Internet“. Traditionen und feste Gewohnheiten zählen generell zu den größten Hürden für Veränderungen.

Vor allem im traditionsreichen Handwerk oder im stationären Handel schreitet die Entwicklung dabei nur mit mäßigem Tempo voran. Doch gerade die Digitalisierung kann tief in betriebliche Prozessabläufe eingreifen und diese optimieren. Sei es zum Beispiel die Auftragsabwicklung – kaum ein Unternehmen erstellt heute noch eine Rechnung manuell – oder das digitale Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden (Building Information Modeling, BIM).

Jetzt schon sind auf der Multipor Webseite ein großer Teil der Multipor Dämmlösungen für die Planung von Fassaden-, Wandinnen- und Deckendämmung als BIM-Objekte in den gängigen Revit- und Archicad-Formaten verfügbar. Von hier werden die Daten direkt in die Planung übernommen. Auf dieser Grundlage können Planer Systemlösungen mit unterschiedlichen Dämmeigenschaften in ihre Projekte einbinden. Auch wenn es noch längst nicht Standard ist, geht der Trend insbesondere bei Großprojekten doch klar in die Richtung des digitalen Planens. Die Vorteile für alle Beteiligten überwiegen. Wer sich für BIM entscheidet, der wird schnell merken, welchen Nutzen er dadurch im Tagesgeschäft haben wird. So hilft diese Digitalisierung am Bau, alle Gewerke miteinander zu vernetzen und so viel schneller und besser innerhalb eines aktuellen Bauprojekts auf unvermeidliche Veränderungen zu reagieren. Schließlich werden durch die optimierte Arbeitsweise Zeit und Kosten bei allen Baubeteiligten gespart und Fehlerquellen auf der Baustelle erheblich reduziert, zumal BIM den Planungsprozess sehr transparent und nachvollziehbar für alle Beteiligten macht.

Das alles verändert auf Dauer auch die Geschäftsmodelle. Natürlich wird die Leistung auf der Baustelle niemals vollständig digital ausgeführt werden können. Dafür werden auch in Zukunft immer noch Dienstleistungen und Arbeiten mit dem Kopf und den Händen nötig sein. Und trotz aller digitalen Veränderungen wird eine Multipor Dämmplatte immer ein physisch existentes Produkt bleiben. Doch gerade BIM ist ein Beispiel dafür, wie sich die Digitalisierung im Bauwesen mittelfristig mit all seinen Vorteilen durchsetzen wird. Die Möglichkeiten der Digitalisierung im Bauwesen sind so vielfältig und innovativ wie die Branche selbst. Jeder Akteur – egal ob Planer, Bauunternehmer, Händler oder Handwerker – sollte sich daher fragen, welche digitalen Prozesse er für sich benötigt. Doch wer sich weigert, sich auf den digitalen Wandel einzulassen, wird schlussendlich auf der Strecke bleiben.

BIM - Building Information Modeling

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