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Multipor für eine nachhaltige Klinik

Multipor für eine nachhaltige Klinik

Die Lungenklinik Hemer im Sauerland hat einen Neubau erhalten, an dessen Dämmung besondere Ansprüche gestellt worden sind: Nicht brennbar, nachhaltig und pflegeleicht sollte das Material sein. Die Wahl fiel auf Multipor Mineraldämmplatten.

Die Lungenklinik Hemer liegt unweit der Stadt Iserlohn im Sauerland und gilt als überregionales Kompetenzzentrum. Knapp 500 Angestellten betreuen hier jährlich über 10.000 Patienten, die wegen Asthma, Lungenentzündungen oder anderen Lungenerkrankungen behandelt werden. In diesem Sommer wird ein dreistöckiger Neubau der Klinik fertig gestellt, für dessen Planung und Umsetzung das Architekturbüro Erling und Partner Planungsgesellschaft mbH aus Bochum zuständig ist. In der oberen Etage wird eine Intensivstation eingerichtet, darunter eine Komfortstation mit Einzel- und Zweibettzimmern und im Untergeschoss entsteht eine offene Parkgarage.

Der Neubau ist in Stahlbetonskelettbauweise erstellt worden. An den Außenwänden ist ein Wärmedämmverbundsystem angebracht, für das Multipor Mineraldämmplatten verwendet wurden. Die wichtigsten Argumente für diesen Dämmstoff waren aus Architektensicht:  Nachhaltigkeit – der Dämmstoff soll am Ende seiner Nutzung problemlos entsorgt werden können – und Nichtbrennbarkeit, damit im Falle eines Brandes kein Rauch oder giftige Gase entstehen. „Brandschutz ist im Krankenhausbau immer ein großes Thema“, betont der zuständige Architekt Hubert Koppenborg, Nicht brennbare Fassaden-Dämmungen erleichtern die Planung und finden bei Brandschutzplanern eine hohe Akzeptanz.

Eine homogene Konstruktion

Die hier verwendeten Multipor Mineraldämmplatten wurden verarbeitet mit Multipor Leichtmörtel, sowie mit Oberputzen und Außenfarbe auf mineralischer Basis. Durch diese durchgehende Verwendung von mineralischen Baustoffen ist eine homogene Konstruktion erreicht worden. Die Stoffe seien von sich aus sehr diffusionsfähig, beschreibt Projektmanager WDVS Jürgen Hövelmann . „Die Multipor Mineraldämmplatten trocknen durch ihr gutes Wärmespeichervermögen schneller ab und geben Algen und Pilzen keine Chance.“ Deswegen sei die Reinigung und Renovierung eines solchen Dämmsystems auch nur in größeren Abständen nötig – für die Klinik ein klarer Kostenvorteil. Die Akquirierung des Projektes gelang Hövelmann über den Kontakt zum zuständigen Architekturbüro, mit dem er schon mehrere Projekte umgesetzt hat.
Multipor Mineraldämmplatten haben nicht nur Verwendung bei der Außendämmung der Klinik gefunden, sondern sind auch als Deckendämmung in der Tiefgarage eingesetzt worden. Der Brandschutz war auch hier eines der wichtigsten Argumente für die mineralischen Platten, doch auch die Dämmwerte überzeugten, denn die Temperatur der direkt über der Tiefgarage gelegenen Patientenzimmer sollte nicht beeinflusst werden. Über eine weitere Eigenschaft von Multipor freuen sich die Planer ebenfalls, auch wenn sie diese gar nicht bewusst gefordert hatten: Das poröse Material ist enorm schalldämmend und reduziert die typischen Geräusche in einer Tiefgarage deutlich.

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