Wohlbefinden mit ökologischem Dämmstoff

Dämmstoffe schaden der Gesundheit

Faktencheck 4: „Dämmstoffe schaden der Gesundheit.“

Gehen von Dämmstoffen – auch wenn sie ökologisch sind - mögliche Gesundheitsgefahren aus? Und wenn ja, wie kann man sich dagegen schützen?

Ökologisch dämmen steht an erster Stelle, wenn es um ein gesundes Raumklima geht. Viele, auch ökologische, Bau- und Dämmmaterialien geben Partikel wie Fasern oder Stäube oder bei manchen Materialien auch gasförmige Stoffe an die Raumluft ab. Deshalb ist es besonders wichtig, auf einen dichten Einbau zu achten.

Seit Jahren ist bei Mineralfasern geregelt, dass sie keine Fasern abgeben dürfen, die in die Lunge geraten können. Auch nachwachsende ökologische Dämmstoffe können selten pur eingesetzt werden. Sie werden – genau wie synthetische Dämmstoffe – oft chemisch behandelt, um die Brandeigenschaften zu verbessern und Fäulnis oder einen Schädlingsbefall zu verhindern.

Augen auf beim Dämmstoffkauf
Bau der Auswahl der Bau- und Dämmmaterialien sollte man die Art, Menge und mögliche Wirkung von Zusatzstoffen kritisch prüfen. Hierzu bietet das herstellerneutrale Baustoffinformationssystem WECOBIS eine Informationshilfe.

Ergebnis Faktencheck 4:
Ökologisch dämmen – geht das? Ja. Eine Verarbeitung ohne Beeinträchtigung der Gesundheit ist dann sichergestellt, wenn die Ausführenden die Arbeitsschutzbedingungen beachten. Werden die Materialien unter ökologischen Gesichtspunkten ausgewählt und richtig gelagert, verarbeitet und genutzt, sind sie für die Bewohner gesundheitsneutral.

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